Reischmann im Wandel der Zeit

2012

Mit der Übernahme des Traditionshauses „Walz“ in Ulm wird das Firmenportfolio im Bereich Design wesentlich erweitert und das Einzugsgebiet von Reischmann abgerundet. Das Unternehmen ist damit auf eine Verkaufsfläche von über 40.000 m² mit  ca. 1100  Mitarbeitern gewachsen.

In Kempten wird die Fertigstellung des Modehauses im September gefeiert. Das Traditionshaus in Kempten umfasst nun über 8.000 m² Verkaufsfläche, die auf 6 Etagen aufgeteilt sind. Die Designabteilung im 4. OG für Damen ist architektonisch wie modisch das „Highlight“ des Hauses.

Zeitgleich mit der Eröffnung des erweiterten Hauses feiern in der Bahnhofstrasse das Sporthaus mit über 5.000 m²  und das Trendhaus mit 2.500 m²  ihren ersten Geburtstag. Sportkompetenz pur für das ganze Allgäu: Ein Mekka nicht nur für Outdoor- und Wintersportler. Im Trendhaus wird Mode für die  trendbewussten Kunden angeboten.

2012 ist es nun vollzogen: Reischmann in Kempten: Drei Häuser, drei Welten und immer ein Erlebnis.

2011

Ein Meilenstein in Sachen Sport: Auf über 5.100 m² eröffnet in Kempten, Bahnhofstrasse ein neues Sporthaus. Emotion und Service erleben eine einmalige Symbiose. Am 15. September 2011 übergibt Reischmann das neue Haus den Kunden. Eine durchweg positives Feedback kommt von der Fachbranche und den Kunden.  Mit Abstand ist das Haus in Kempten, flächenmäßig das größte Vollsortiment Sporthaus in Deutschland.

Mit der Umsetzung des Konzeptes Trend Reischmann in der Bahnhofstrasse folgt Reischmann seiner Philosophie der  drei Divisionen Mode – Trend –Sport an einem  Standort.

2010

Reischmann feiert  mit seinen inzwischen ca. 850 Mitarbeitern seinen 150. Geburtstag.

 

 

2007-2009

Mit dem Umbau des Hauses Sommer zum Trend Reischmann wird der Grundstein für eine neue Dimension in Sachen Trendfashion für die ganze Familie in der Region gesetzt. Eine eigene Designabteilung und eine topmodische Youngfashion Abteilung im UG setzen dabei die Highlights für ein Angebot für die ganze Familie.

Der neue Trend Reischmann verbindet die Achse Ober- und Unterstadt in Ravensburg mit einem attraktiven Haus der Extraklasse. Erlebniseinkauf und Atmosphäre stehen dabei im Mittelpunkt. In Ravensburg ist so Reischmann mit drei Häusern für Mode, Trend und Sport vertreten.  Für dieses neue Projekt wird Reischmann vom Verband des deutschen Einzelhandels  zum „Store of The Year“ nominiert. Die Nominierung erfolgt in der Hauptstadt Berlin vor ausgewähltem Fachpublikum.

Vaude und Reischmann eröffnen den ersten original VAUDE-STORE in Deutschland in der Bachstrasse. Auf 260 m² findet der Outdoorbegeisterte alles, was er für ein aktives Leben draußen von Bike bis Klettern braucht. Natürlich für Frauen, Männer und Kinder. Im Jahr darauf wird im Juli der erste original VAUDE-STORE im Allgäu, in Kempten eröffnet

2006

Reischmann Mode + Sport erhält den „Zukunftspreis Handel 2006“, verliehen vom HDI und dem Wirtschaftsministerium Baden Württemberg. Die feierliche Übergabe des Preises findet aus der Hand des Wirtschaftsministers in Karlsruhe am 10. Mai 2006 statt. Im selben Jahr wird ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte gesetzt: Reischmann eröffnet in Memmingen auf über 6.300 m2 das „Haus der Emotionen“ für Mode und Sport. Große Baumaßnahmen verbinden zwei ehemals „eigenständige“ Gebäude miteinander und schaffen so eine neue Dimension für „Einkaufen mit viel Gefühl“ in Memmingen.

2005

Das Haus Reischmann in Kempten ist jetzt eines der modernsten Häuser für Mode und Sport in Deutschland. Die feierliche Eröffnung ist im September 2005. Im Haus Sommer in Ravensburg entsteht ein Tommy Hilfiger Store, der regional einmalig ist. Die Reischmann Unternehmensgruppe erhält den „Wirtschaftspreis 2005“ für herausragende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Diese wird von der Stadt Ravensburg und einer ausgewählten Fachjury verliehen.

2004

Seit diesem Jahr bereichern die Modehäuser Wagner in Kempten und Sommer in Ravensburg das Traditionsunternehmen. Damit einher gehen umfangreiche Baumaßnahmen und eine Neuausrichtung der beiden Häuser. Die Brüder Reischmann erhalten den „Standortoskar Ravensburg“ für ihr herausragendes unternehmerisches Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz um den Standort Ravensburg.

2002

In Ravensburg und Memmingen eröffnet Reischmann jeweils einen „Vero Moda“ Store. Das Trendlabel aus Dänemark überrascht mit ständig neuen Kollektionen zu unglaublichen Preisen.

1999

Wagt die Familie Reischmann die Verbindung von Mode und Sport im Unternehmen. Es entsteht im ehemaligen „Kaufhaus Orion“ in der Bachstraße 52 ein eigenständiges Sporthaus auf 2.000 m². Heute ist Sport Reischmann für seine Sportkompetenz weit über die Grenzen der Stadt Ravensburg hinaus bekannt.

1996

Die Senior Chefin Sonja Reischmann verabschiedet sich nach 42 Jahren von der aktiven Geschäftsführung und übergibt die alleinige Leitung des Unternehmens ihren drei Söhnen Roland, Wolfgang und Thomas Reischmann.

1994

Das neue „Jeans Reischmann“ kommt dazu und hat als Jeans-Spezialist über 6.000 Jeans in seinem ständigen Angebot.

1992

Die Zahl der Reischmann-Häuser in der Ravensburger Innenstadt wächst. Das heutige international tätige Architekturbüro Blocher+Blocher fasst in einer aufwändigen Baumaßnahme 8 Häuser zu einem einzigen Haus mit 3.200 m2 Verkaufsfläche zusammen. Eine architektonische Meisterleistung, die für Aufregung sorgt. Viele Arbeitsstunden aller Mitarbeiter und der Familie und viele Ideen fließen in die Neugestaltung mit ein. Bis nachts vor der Eröffnung wird gearbeitet, gebaut, Ware angeliefert. Im selben Jahr tritt Thomas Reischmann ins Unternehmen mit ein.

1989

Wolfgang Reischmann tritt nach erfolgreich absolviertem Jura Studium ins Unternehmen ein.

1988

Inspiriert von New York, wo sich Roland Reischmann mit seiner Schwester Sonja und Kollegen nach neuem Zeitgeist umschauen, entsteht das Konzept für das Möttelinhaus, das die Familie Reischmann in diesem Jahr eröffnet - ein Haus nur für „Young Fashion“ präsentiert Trendlooks aus aller Welt. Ein Novum im deutschen Einzelhandel und das mit Erfolg in Ravensburg. Die Familie ist stolz auf dieses neue, auch mutige Projekt.

1984

Die Häuser Bachstrasse 24 und 30 werden im 1. Obergeschoß miteinander verbunden, so dass Mode für Männer und Frauen eine besondere Verbindung eingehen.

1982

Die Damenmode ist erfolgreicher denn je. Das Sortiment wird weiter ausgebaut. Mit dem Einzug in die Bachstraße 30 eröffnet Reischmann das Herrenhaus. Frauen, Männer und Kinder werden jetzt von Reischmann „angezogen“.

1976

stirbt Eugen Reischmann. Seine Frau Sonja übernimmt die Geschicke des Unternehmens, unterstützt von den beiden Kindern Roland und Sonja.

1972

Ein Umzug in die Bachstraße 24 wird zum weiteren Meilenstein des Familienunternehmens. Ein „Tausch“ mit dem dortigen Schuhhaus Salamander Schlegel macht es möglich. Die Räume sind größer, das Sortiment wird weiter ausgebaut und besser dargestellt. Ein weiterer Schritt in der Geschichte der Firma Reischmann, der sich als richtig und zukunftsweisend herausstellen wird. Ein größerer Umbau folgt. Die Eröffnung danach ist turbulent, anstrengend aber sehr erfolgreich. Reischmann befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum bekannten Café Rehfuss, vor welchem damals noch Autos parken. Das Sortiment wird gestrafft, die Aussteuer wird aufgegeben, dafür Mode für Damen und Mädchen professionell ausgebaut.

1960

wagt die vierte Reischmann-Generation den Sprung in die Stadt. Eugen Reischmann eröffnet mit seiner Frau Sonja „Reischmann – das Textilhaus der Familie“ in der Ravensburger Bachstraße 18, ein Haus mit einem Sortiment, das von Gardinen über Bettwäsche, Herren- und Damenunterwäsche bis zur kompletten Aussteuer und einem außergewöhnlichen Stricksortiment reicht. Unermüdlich verfeinert das Unternehmer-Ehepaar Reischmann in den folgenden Jahren das Sortiment, steckt jede verdiente Mark ins Geschäft, baut um, erweitert. Das kleine Unternehmen wächst Jahr um Jahr. Schon bald sind die gemieteten Räume zu klein.

Die Familie Reischmann wächst  ebenfalls: Die Söhne Roland, Wolfgang und Thomas und die Töchter Sonja, Angelika und Sabine sorgen für ein turbulentes Familienleben auch außerhalb des „Textilhauses“.

 

 

Die 50er Jahre

„Das Kaufhaus für den Landmann“ wird mobil und wächst weiter: Vier Reisende sind jetzt in ganz Oberschwaben unterwegs. Grüne DKWs sind Ihr Erkennungszeichen: Herr Makl, Herr Renn, Herr Zimmermann und Herr Buhmüller fahren auf alle Höfe und Dörfer und nehmen Bestellungen auf, beraten und liefern aus. Täglich um 8:00 Uhr treffen sie sich in Fleischwangen und fahren von dort aus in die Region. Besonders bekannt war Reischmann für seine Aussteuer und viele oberschwäbische Haushalte können auf eine „Reischmann Aussteuer“ zurückblicken. Aber auch Eisenwaren und Spielzeug wird neben qualitativer Bekleidung zum wichtigen Bestandteil des Reischmann Sortiments.

1920

Nach dem ersten Welt-Krieg bauen die Reischmänner in Fleischwangen das „Kaufhaus für den Landmann“ zum ersten Versorger der Region aus

1860

Alois Reischmann, Ur-Ur-Großvater der heutigen Reischmann-Generation versorgt in Fleischwangen, einem kleinen Flecken nahe Ravensburg die Landbevölkerung mit allerlei Dingen des täglichen Bedarfs. Sein Sohn Alois (der II.) erweitert das Geschäft und bietet außergewöhnlichen Service und überrascht mit neuen Ideen. So hat er 1902 das erste Telefon im Dorf, hat die einzige Tankstelle der Umgebung und kauft 1925 das erste Auto.