CULTURE FLIRT

LÄSSIG UND PRAKTIKABEL

Das ist in erster Linie ein Look, der lässig und praktikabel sein soll. Die Würze erhält dieser Trend über Folkloreelemente aus aller Welt. Als Inspiration dienen Webstoffe und Muster der Indios aus Nord- und Südamerika, aus Nordafrika mit seinen arabischen Einflüssen, sowie afrikanische Drucke und Farben der Massai.

Bei diesem Trend kommt es vor allem auf die richtige Dosierung und eine moderne Umsetzung an. Markante Key-Artikel sollten gezielt eingesetzt werden.

Manchmal reichen schon Accessoires, um einem schlichten Look den nötigen Kick zu geben.

Wichtige Jacken- und Mantelformen sind bei diesem Trend Parkas in kürzerer Form, Fieldjackets und Workwear-Jacken, sportive Blousons und Anorak-Typen. Bei Leder sind Braun- und Cognac-Töne mit dezenten Time-Aged-Effekten, sowie Bikerformen top aktuell.

Lässige Sakkos bringen urbane Smartness in die Ethno-Looks. Sie sind häufig aus leicht gewaschener Baumwolle und Leinen oder zeigen sich sportiv im Safari-Stil. Ebenso beliebt sind Denim- und Ledersakkos mit der nötigen Patina.

Bei den Hosen bestimmen weiterhin Jeans und Chinos das Bild. Von Raw bis Light, von hell bis dunkel ist alles dabei, ebenso wie gestreifte Denims, Hosen mit kleinen Webmustern und Checks. Bei den kurzen Formen sind Cargobermudas aus Flachgewebe oder Denim top aktuell und zeigen gerne auch mal Muster – ob Ethnoprints, Camouflage oder Batikoptiken, es ist von allem etwas dabei.

Jeanshemden, Safaritypen oder Schlupfformen tragen Paisley-Muster, Batikprints und camouflageartige Drucke, sowie Ethnomotive.

Strick und Shirts sind häufig in Serafinoform und mit modischen Farbverläufen versehen.

Der Schnürboot, Dessertboot, Biker- oder Cowboystiefel, der Mokkasin oder die Römersandale sind passende Begleiter. Als cooles Accessoire erlebt der Rucksack ein Revival, wobei für alle Accessoires gilt: Leder und Naturfarben, Flechtoptiken, Jeansgürtel mit Nieten oder geprägten Mustern, Ethnoschals und Tücher, Leder- und Silberschmuck sind ein Muss!